Ferdinandea & CV
Wir über uns
Wohnen, Studieren und Feiern im Kreise von Bundesbrüdern, deren Freundschaft und gegenseitige Unterstützung von der Hilfe beim Einstieg ins Studium über den Ratschlag zum Berufsstart bis hin zur langjährigen beruflichen Kooperation reicht.
Traditionen verstehen und erleben, Gemeinschaft erfahren, Freundschaften schließen, die Zukunft mitgestalten und gemeinsam Spaß haben — das ist Ferdinandea.
Studenten verschiedener Fachrichtungen und ehemalige Heidelberger Studenten, die sich lebenslang gemeinsamen Werten verbunden wissen, Freundschaft pflegen und die ein Leben lang immer wieder nach Heidelberg zurückkommen, um im Verbindungshaus mit alten Kommilitonen und jungen Studenten Geselligkeit zu pflegen, Vorträge zu halten und Feste zu feiern.
Eine Gemeinschaft, die Wert auf Offenheit, christliche Grundsätze und Toleranz legt — auch das ist Ferdinandea.
Unsere Grundsätze
Orientierung und Führung im Verbindungsalltag gewinnen wir aus unseren vier Grundsätzen. Sie werden auch „die vier Prinzipien des CVs“ genannt.
Amicitiadie Freundschaft
Universitäten umfassen heute meist viele
tausend Studenten, da lässt sich Anonymität
im Unialltag kaum vermeiden. Ferdinandea ist
das Gegengewicht zur Namenlosigkeit in der
Massenvorlesung: für jeden Bundesbruder, ob
Student oder bereits berufstätiger
Akademiker, ist die Verbindung eine
Gemeinschaft persönlicher Bekanntschaften
und Freunde, in der er sich austauschen und
einbringen kann, die aber auch persönlichen
Freiraum lässt. Ohne diesen persönlichen
Aspekt ist erfolgreiches Studieren und
Arbeiten nicht möglich.
Religioder Glaube
Ein festgefügtes System von Werten und
Normen ist unerlässlich, um
verantwortungsbewusst studieren und als
Akademiker tätig sein zu können. Ein solches
Grundgerüst gewinnt sogar zunehmend an
Bedeutung, da wissenschaftlicher und
technologischer Fortschritt immer stärker in
unser Leben eingreifen und dabei
Möglichkeiten eröffnen, die nur im
Bewusstsein der Verantwortung angemessen
genutzt werden können. Wir gründen unsere
Werte auf den katholischen Glauben, der
jedem Bundesbruder in der jeweiligen
persönlichen Ausprägung die Fähigkeit
verleiht, verantwortungsbewusst zu handeln.
Scientiadie Wissenschaft
Das Studium an einer Universität bietet
weitaus mehr Möglichkeiten, als nur im
eigenen Fachbereich eine Berufsqualifikation
zu erwerben. Durch die verschiedenen
Studiengänge innerhalb der Verbindung wird
der Austausch zwischen den Disziplinen schon
allein durch das Zusammenleben im
Verbindungshaus gefördert. Darüber hinaus
ergänzen Vorträge und kulturelle
Veranstaltungen das Spektrum und ermöglichen
dabei wertvolle Gespräche mit Bundesbrüdern
in höheren Semestern und denjenigen, die
bereits berufstätig sind. Auf diese Weise
hat jeder einzelne die Chance, sich während
seines Studiums und auch danach ein breites
Wissens- und Erfahrungsspektrum anzueignen.
Patriadas Vaterland
Jeder Student und Akademiker sollte auch
versuchen, ein verantwortungsbewusster
Staatsbürger zu sein. Als Verbindung fühlen
wir uns den Werten verpflichtet, die im
Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland
verankert sind. Die Basis hierfür bilden ein
bewusster Umgang mit der Geschichte sowie
Toleranz und die Bereitschaft zu
persönlichem Engagement im Bewusstsein der
Werterhaltung in unserer Gesellschaft.
Unser Wappen und unser Zirkel
Das Ferdinandenwappen
Der ganze Wappenschild wird von einem
Tatzenkreuz in vier Bereiche geteilt, welche
die vier Symbole der Prinzipien enthalten.
In der Mitte befindet sich ein Herzschild
mit Zirkel auf Ferdinandenfarben, die von
links nach rechts unten gestreift sind.
Die Prinzipiensymbole lassen sich wie folgt erklären:
-
links oben: Religio
Andreaskreuz / Schlüssel Petri -
links unten: Scientia
vier Sterne = vier Fakultäten (Grundstudiengänge)-
oben:
- Artistenfakultät (später philosophische)
-
unten:
- theologische Fakultät
- juristische Fakultät
- medizinische Fakultät
-
oben:
-
rechts oben: Patria
drei Eicheln mit Blättern (bis zum Ende der Donaumonarchie Doppeladler mit rot-weiß-rotem Brustschild) -
rechts unten: Amicitia
die rote Rose als Symbol der Liebe, somit im weiteren Sinne auch der Freundschaft
Der Ferdinandenzirkel
Ein Zirkel ist so etwas ähnliches wie eine
Abkürzung für eine Verbindung. Jede
Verbindung hat ihren eigenen Zirkel und ist
daran erkennbar.
Die einzelnen Elemente des Zirkels haben alle eine bestimmte Bedeutung: Das kleine „F“ rechts steht für den Namen der Verbindung: Ferdinandea. Weiterhin erkennt man ein kleines „V“ in der unteren Hälfte (wo sich die drei Schleifchen befinden) für vivat (lat.: lebe) weiterhin ein „C“ im mittleren Bogen neben dem senkrechten ersten Strich, welches für crescat (lat.: wachse) steht. Derselbe erste senkrechte Strich bildet mit der Schleife des C und dem Strich oben darüber ein „F“ für floreat (lat.: blühe).
Die vier Buchstaben „v c f F“ stehen also für „vivat, crescat, floreat Ferdinandea“ („Ferdinandea lebe, wachse und gedeihe“). Eine andere Deutung lautet: „vivat circulus fratrum Ferdinandeae“ („Es lebe der Kreis der Brüder der Ferdinandea“).
Das Schleifchen unten links weist einen Knick auf — es ist das sogenannte „Prager Eck“ als Hinweis auf die Moldau, die in Prag einen scharfen Bogen macht. Das Rufzeichen hinter dem Zirkel zeigt an, dass die Verbindung noch einen aktiven, also studierenden Teil hat.
Abriss der Geschichte der K.D.St.V. Ferdinandea
Gründung
1886 fanden sich in Prag katholische
Studenten an der dortigen deutschen
Karls-Universität zusammen, um eine
Gemeinschaft zu gründen, die der
Geselligkeit, dem religiösen und
akademischen Austausch untereinander sowie
der Wahrung der eigenen Identität und
Interessen dienen sollte. Den Hintergrund
bildeten zum einen Auseinandersetzungen
zwischen Tschechen und Deutschen und zum
anderen die anti-katholische Politik
Preußens in der Zeit des sogenannten
„Kulturkampfes“.
So entstand nach einigen formalen
Veränderungen die farbentragende Katholische
Deutsche Studentenverbindung Ferdinandea zu
Prag, die 1896 als 19. Mitglied in den
Cartellverband
(CV) eintrat, dem heute 125 Verbindungen in
Deutschland angehören. (1975 begründete der
CV mit anderen christlichen, europäischen
Akademikerverbänden den
Europäischen Kartellverband
(EKV), in dem sich Studentenverbindungen aus
über zehn europäischen Ländern
wiederfinden.)
Die Jahre 1886 bis 1918
Der Verbindung erging es nach einiger Zeit
so gut, dass bereits 1905 eine
Tochterverbindung namens
Vandalia
zu Prag gegründet wurde, um so die Zahl der
Mitglieder auf einem organisierbaren Niveau
zu halten. Vandalia rief ihrerseits zwei
Jahre später eine Tochterverbindung
Saxo-Bavaria
zu Prag ins Leben.
Von Ferdinandea ausgehend nahmen die katholischen Verbindungen einen festen Platz in Prag ein, was ihnen allerdings bisweilen die Missgunst der konfessionslosen, schlagenden Verbindungen eintrug.
Mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges kam das
Verbindungsleben dann nahezu zum Erliegen,
da viele Bundesbrüder zum Kriegsdienst
eingezogen wurden. Für die Dauer des Krieges
wurden die Kontakte und Verbindungsgeschäfte
lediglich kommissarisch gepflegt.
Die Jahre 1918 bis 1939
Nach 1918 verlief das Verbindungsleben
wieder in geregelten Bahnen, mit dem
Unterschied, dass Prag jetzt nicht mehr im
(deutschsprachig verwalteten)
Habsburgerreich Österreich-Ungarn lag,
sondern zur Tschechoslowakei gehörte. In den
folgenden Jahren florierte die Verbindung,
stand erneut Pate für einige Neugründungen
katholischer Korporationen und erweiterte
Ihre Kontakte zu Studentenverbindungen
außerhalb Prags, insbesondere mit der
Gründungsverbindung des CVs
K.D.St.V.
Aenania
in München.
Mit der Machtergreifung Hitlers wurden die
Katholischen Verbindungen auf deutschem
Reichsgebiet 1933 verboten, ein Schicksal,
dem sich die Ferdinandea nach dem Einmarsch
deutscher Truppen in die Tschechoslowakei
1939 durch ihre Selbstauflösung entzog.
Seit 1939
Der Zweite Weltkrieg hatte für unsere
Verbindung weitaus schwerwiegendere
Konsequenzen als der erste. Nach der
Kapitulation der Nationalsozialisten im Mai
1945 wurde die deutsche Bevölkerung aus der
Tschechoslowakei vertrieben.
Für Ferdinandea bedeutete dies den Verlust der Kontakte untereinander und eines Großteils des Verbindungseigentums in Prag. In den Jahren bis 1950 waren daher einige Bundesbrüder stark engagiert, die weit verstreuten Ferdinanden wieder ausfindig zu machen. Diese Anstrengungen fanden einen Höhepunkt in der Wiederbegründung der K.D.St.V. Ferdinandea-Prag in Bamberg durch die K.D.St.V. Fredericia.
Als sich die Bedingungen in Bamberg
allerdings als nicht sehr förderlich für die
Verbindung erwiesen — der Bayrische
Landtag beschloss die Universität Bamberg
nicht zur Volluni auszuweiten —,
entschieden die Mitglieder Ferdinandeas, die
Verbindung an die
Heidelberger Universität
zu verlegen.
Der Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen
Akademische Vielfalt
Der CV — das sind Akademiker aller Generationen.
Das sind etwa 6000 Studenten in 125 Verbindungen im Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen (CV) an nahezu allen Hochschulen Deutschlands.
Das ist der größte katholische Akademikerverband Europas mit ca. 32.000 Mitgliedern. Der CV gestaltet das gemeinsame Haus Europa im Europäischen Kartellverband christlicher Studentenverbände (EKV) — heute der größte Verband Europas für Akademiker, Studenten und Schüler mit mehr als 120.000 Mitgliedern in 660 Verbindungen in zwölf Staaten.
Ziele des Cartellverbandes
Der Cartellverband fördert akademische Ausbildung und unterstützt in vielfältiger Weise das akademische Leben.
Seine Mitglieder sind Katholiken; sie engagieren sich in Kirche, Staat, Gesellschaft und Hochschule.
Der Cartellverband und seine Mitglieder
gestalten die Gesellschaft im gemeinsamen
Europa im Sinne der christlichen Grundwerte.
CV-Vorort 2014/15 Mannheim-Heidelberg
Von August 2014 bis Juli 2015 stellt der Ortsverband Heidelberg zusammen mit dem Ortsverband Mannheim den Vorort des Cartellverbands katholischer Studentenverbindungen. Mit Richard Dören (Pressereferent & 1. Stellvertreter) und Benedict Wild (Hochschulpolitischer Referent) ist Ferdinandea im Präsidium vertreten.
Programm & Vorstände
Das Programm des Wintersemesters 2026/27
Das Semesterprogramm beinhaltet gesellige, kulturelle, sportliche und gesellschaftliche Programmpunkte, akademische Vorträge, Seminare sowie einmal jährlich die größte Verbindungsparty Heidelbergs, Ferdinandeas Halloween Party.
Gäste sind zu den Veranstaltungen herzlich willkommen. Haben wir mit unseren Veranstaltungen dein Interesse geweckt? Dann sende uns bitte eine E-Mail an info@ferdinandea.de mit deinen Kontaktdaten und deiner Telefonnummer.
Sofern keine anderen Angaben gemacht werden, finden die Veranstaltungen im Ferdinandenhaus statt. Adresse und Wegbeschreibung können unter Kontakt abgerufen werden.
Das gesamte Semesterprogramm kann auch als PDF-Dokument heruntergeladen werden.
Die Chargen des Wintersemesters 2026/27
Jedes Semester wird ein Team von fünf Bundesbrüdern gewählt, das die Verbindungsgeschäfte leitet und in verschiedenen Aufgabenbereichen die Organisation des Semesterprogramms übernimmt.
Der Senior (Vorsitzender des Vorstands) hat dabei die erste Kompetenz und wird von den übrigen Chargen unterstützt. Die Philisterchargen sind die Vorstände der Altherrenschaft, also der Mitglieder, die das Studium beendet haben und im Berufsleben stehen oder Rentner sind.
Aktivenchargen
- Senior:
- Lukas Gusenburger
- Fuchsmajor:
- Franz Georg Straub
- Consenior:
- Julian Howind Rodriguez
- Schriftführer:
- Benedikt Rubner
- Kassierer:
- Noah Sniezek
Philisterchargen
- Philistersenior:
- Diakon Michael Geiger
- Philisterconsenior:
- RAuN Sebastian Straub
- Philisterschriftführer:
- Dr. med. Hartmann Mayer
- Philisterkassierer:
- Dr. rer. nat. Ron Dietrich
- Gesamtverzeichnis-Berichterstatter:
- Johannes Albert Cepicka
- Archivar:
- Dr. rer. nat. Rudolf Geser
- Verbindungsseelsorger:
- Diakon Michael Geiger
Studieren & Wohnen
Student sein in Heidelberg
Ein ordentliches Studium geht mit dem
Verbindungsleben einher. Durch die sachkundige
Beratung der älteren Studenten wird das Studium
effizienter, es bleibt mehr Raum für
Freizeitaktivitäten, weil auch die Eingewöhnungszeit
in Heidelberg erheblich verkürzt wird.
Als Studienanfänger, Student in Heidelberg, Abiturient, Wehr- oder Zivildienstleistender kannst Du uns jederzeit ansprechen. Wir geben gerne Auskunft über die verschiedenen Studienangebote an der Universität Heidelberg oder der Fachhochschule, über die Wohnungssuche und Freizeitmöglichkeiten in Heidelberg sowie über alles, was Du sonst noch wissen möchtest.
Studium heißt bei uns Bildung. Unsere verbandseigene CV-Akademie bietet unseren Mitgliedern eine Vielzahl von Seminaren zu Persönlichkeitsbildung, Rhetorik, Führung und Verhandlung sowie zu aktuellen politischen, religiösen und gesellschaftlichen Themen an — allesamt hochwertige Seminare, für die wir nur einen symbolischen Unkostenbeitrag bezahlen.
Häufig fragen uns Studienanfänger, welche
Austauschstudienprogramme die Universität Heidelberg
unterhält. Die Universität Heidelberg erwartet von
Ihren Studenten zwar nicht, dass diese ein oder zwei
Semester Ihres Studiums im Ausland verbringen, sie
fördert aber Studienaufenthalte an ausländischen
Universitäten durch Austauschstudienprogramme, die
sie mit Universitäten in Europa, Süd- und
Nordamerika, Australien, Afrika und Asien unterhält.
Viele unserer Mitglieder haben im Ausland studiert und fördern somit das Interesse der jüngeren Mitglieder ein Teil Ihres Studiums im Ausland zu verbringen. Dies geschieht zum einen, indem auf Austauschprogramme der Universität Heidelberg mit ausländischen Universitäten aufmerksam gemacht wird, zum anderen, indem unsere Mitglieder von internen und externen Förderungsmöglichkeiten in Kenntnis gesetzt werden.
Unsere Adresse, den Lageplan unseres Hauses und alles weitere findest Du unter der Rubrik Kontakt.
Erstsemester in Heidelberg
An alle Studienanfänger!
Wenn du schon weißt, dass du dich in Heidelberg
einschreiben wirst, dann gibt es bei uns eine
preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten.
Da wir ja mal alle in Deiner Lage waren, ist das Frühstück inklusive, denn mit leerem Magen — dann vielleicht noch einem Kater — wird das Warten beim Einschreiben bzw. Immatrikulieren doppelt qualvoll.
Adresse, Lageplan unseres Hauses findest du unter der Rubrik Kontakt.
Links mit weiterführenden Informationen
Universitäts-, Stadt- und Veranstaltungsverweise
- Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
- Universitätsverwaltung
- Akademisches Auslandsamt (Auslandsstudium, Informationen, Programme,...)
- Universitätsbibliothek
- Universitätsrechenzentrum (URZ)
- Studentenwerk
- Heidelberger Event- und Kulturkalender
- Meier Online (Rhein-Neckar Magazin)
- Stadt Heidelberg
- Verkehrsverbund Rhein-Neckar
Hochschule allgemein
Mitglied sein in der K.D.St.V. Ferdinandea
Wer als Interessierter von außerhalb an unseren Veranstaltungen teilnimmt oder als Gast ein Zimmer auf unserem Haus bezieht, kann sich ein erstes Bild von unserer Verbindung machen. Sagt ihm dies zu, kann er den Aktiven convent (Mitgliederversammlung, die alle drei bis vier Wochen zusammentritt) um die Aufnahme bitten. Er wird aktiv als Neumitglied auf Probe, ein sogenannter Fuchs. In der folgenden Probezeit (etwa zwei Semester) kann sich der Fuchs entscheiden, ob er Vollmitglied der Ferdinandea und somit Bursch werden will. Aber auch wir prüfen das Neumitglied — zum einen, ob er sich gegenüber allen Mitgliedern fair und tolerant verhält, und zum anderen, ob er den Willen zur Übernahme von Verantwortung besitzt. Von unseren auf dem Haus wohnenden Neumitgliedern erwarten wir ein ehrliches Interesse am Aktivenleben und die Bereitschaft, uns kennen zu lernen.
Dem Neuen wird schon bald deutlich werden, dass Aktivsein viel Spaß machen kann, aber auch eine gewisse Zeit und Energie in Anspruch nimmt. Nur wer sich der Idee „Verbindung“ öffnet und bereit ist, in einer Gemeinschaft zu leben, wird bei uns hineinwachsen. Wer bei Ferdinandea Freunde und ein zweites „Zuhause“ findet, nimmt gerne rege am Verbindungsleben teil.
Die aktiven Studenten nehmen an allen Veranstaltungen teil, Füchse und Gäste zusätzlich am wöchentlichen Fuchsenabend unter der Leitung des Fuchsmajors, dessen Aufgabe es ist, den Gästen und neuen Mitgliedern die Verbindung vertraut zu machen. Selbstverständlich geschieht dies nicht nur durch theoretischen Unterricht, sondern auch anlässlich gemeinsamer Abendessen, Kneipenbummel, Kino- oder Theaterbesuche.
Besondere Bedeutung für das Hineinwachsen der Füchse in die Verbindung haben mehrtägige gemeinsame Ausflüge, wie Skiwochenenden, Raftingtouren, Aktiven- und Fuchsenfahrten (z.B. nach Prag, Rom, Paris).
Im sechsten Semester kann sich ein Bursch inaktiv melden und ist nur noch zum Besuch besonders wichtiger Veranstaltungen angehalten, hat aber nun insbesondere die Aufgabe, Ansprechperson für die jüngeren Bundesbrüder zu sein. Gegen Ende des Studiums erfolgt die Teilnahme am Verbindungsleben nur noch insoweit, als sie der Vorbereitung auf die Prüfung nicht im Wege steht.
Geleitet wird die Verbindung von den Chargen (fünfköpfiger Vorstand). Senior, Fuchsmajor, Consenior, Schriftführer und Kassier werden am Ende des Semesters für das jeweils nächste vom Aktiven convent gewählt und sind diesem gegenüber verantwortlich.
Ferdinandea wird zu Beginn des Semesters ca. 25 aktiv am Verbindungsleben teilnehmende Mitglieder haben. Dazu kommen noch vier bis sechs interessierte Studienanfänger — vielleicht einschließlich Dir. Insgesamt gehören über 320 Mitglieder der Ferdinandea an, der größte Teil davon Alte Herren, wie wir die im Beruf stehenden Mitglieder nennen.
Einer Verbindung gehört man nach seiner Bestätigung als Bursch nämlich auf Lebenszeit an. Die Alten Herren finanzieren die Durchführung der Veranstaltungen und den Erhalt unseres Hauses. Es besteht gewissermaßen ein Generationenvertrag zwischen studierenden und berufstätigen Ferdinanden. Als Student profitiert man zunächst einmal davon. (Das erklärt auch den günstigen Mietpreis der Zimmer.) Mit dem Eintritt ins Berufsleben ist man dann aber selbst an der Reihe, der Verbindung finanziell unter die Arme zu greifen und die Studenten mit Rat und Tat zu unterstützen.
Galerie & Links
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Universitäts-, Stadt- und Veranstaltungsverweise
Hochschule allgemein
Forschungseinrichtungen in Heidelberg
- Zentrum für molekulare Biologie Heidelberg
- Deutsches Krebsforschungszentrum
- European Molecular Biology Laboratory
- Heidelberger Life-Science Lab - Wissenschaftsförderung für Oberstufenschüler
- Interdisziplinäres Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen (IWR)
- Max-Planck-Institut für Astronomie
- Max-Planck-Institut für Kernphysik
- Max-Planck-Institut für medizinische Forschung
- Max-Planck-Institut für Ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht
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Verweise zu Verbänden im In- und Ausland
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Kontaktadresse
K.D.St.V. Ferdinandea-Prag (Bamberg) zu Heidelberg im CV
Graimbergweg 4
69117 Heidelberg
Telefon:
(06221) 25 912
Fax:
(06221) 16 90 35
E-Mail: info@ferdinandea.de
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- V.i.S.d.P./Herausgeber:
-
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Ferdinandea-Prag zu Heidelberg
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- Layout/Web-Design:
- Sven Kannengiesser
- Redaktion Inhalt:
- Sven Kannengiesser
- Stand:
- Oktober 2026
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